Italien Pfingsten 2021

Unser Pfingsturlaub 2021 war etwas ganz besonderes: es war unser erster Urlaub zu viert! Seit Mitte Januar haben wir die kleine Elena bei allen kleinen und großen Abenteuern dabei, sie macht alles super mit und fährt zum Glück auch gerne Auto.

Unser erstes Urlaubsziel war Italien, da wir ans Meer und ins Warme wollten. Aber erst einmal ging es bis Affi am Gardasee, wo wir spät am Abend ankamen. Ein guter Übernachtungsplatz unweit der Autobahn. Wir sind aber am nächsten Morgen nicht gleich weiter ans Meer gefahren, sondern erst einmal nach Bardolino an den Lago und dort ein bisschen flaniert und eingekehrt.

Bei einer so langen Fahrt mit kleinen Kindern sind natürlich viele Pausen wichtig. Gut, dass wir den halben Hausstand dabei hatten. 😉

Wir haben dann verschiedene Orte am Meer und potentielle Übernachtungsplätze von p4n angefahren, aber waren nirgends ganz zufrieden und so sind wir dann schließlich spät abends mit vorheriger telefonischer Anmeldung auf dem Camping Internazionale in Sirolo gelandet.

Wir haben den letzten freien Platz ergattert und waren aber trotzdem ganz zufrieden. Es gibt zwei Zugänge zum Strand, allerdings etwas steil und ein wenig rutschig, aber gut machbar. Es gibt einen kleinen feinen Spielplatz für Johannes und die Pizzen im Restaurant des Campingplatzes sind ausgesprochen lecker. Wir essen sie allerdings immer vorm Womo, während Elena schon drinnen schläft.

Ein Kieselstrand mit kleinen Steinchen ist ideal, da die nicht überall kleben bleiben. 🙂 Im Ort oben waren wir auch, allerdings muss man sehr steil die Straße hoch und an dem Tag war es leider sehr windig. Für ein Eis und ein paar Lebensmitteleinkäufe hat’s aber gepasst. Die anderen Geschäfte hatten fast alle zu. Immer diese komischen italienischen Öffnungszeiten…

Weiter ging es dann quer durch Italien bis zum Bolsenasee und dort auch wieder auf einen Campingplatz, auf dem erfreulich wenig los war und der uns vor allem wegen der vielen hohen Bäume gut gefallen hat. Im Sommer muss dort aber alles brechend voll sein. Da hätten wir dann keine Lust drauf.

Der See ist herrlich flach, hat einen Sandstrand und das Wasser ist für Johannes schon recht angenehm zum planschen und pritscheln. Man kann am See entlang zu Fuß in den Ort vorwageln, echt super.

Wirklich schön, aber halt leider echt sehr weit zum Fahren. Am zweiten Juni brechen wir also wieder auf und fahren bis irgendwo in die Berge unterhalb von Bologna, wo es ein bisschen dauert bis wir uns auf einen Übernachtungsplatz einigen. Dafür ist der dann aber wirklich wunderschön mit einer wahnsinns Aussicht.

Wir schlafen sehr gut und ich habe am nächsten Tag Geburtstag. Im Nachhinein finden wir leider heraus, was ganz in der Nähe unseres Übernachtungsortes im Krieg schreckliches passiert ist. Aber das erspar ich euch jetzt.

Nach einem Geburtstagsfrühstück im Grünen fahren wir weiter und kaufen ein paar Leckerlis ein, die wir gegen Mittag in einem Park irgendwo unweit einer Autobahnabfahrt verzehren. Es ist echt heiss.

Da wir Hitze ja nicht so mögen, fahren wir weiter mit der ein oder anderen Pause und schaffen es zum Schlafen bis zu den Montiggler Seen südlich von Bozen, an denen wir schon einmal auf dem Weg nach Livorno übernachtet haben. Am nächsten Morgen holen wir Semmeln und Brot und fahren weiter. Gegen Mittag erreichen wir den Reschenpass und machen eine längere Pause mit Spaziergang. Der See hat derzeit sehr wenig Wasser und Simon will die Überreste des ehemaligen Dorfes erkunden. Gut, dass Johannes schon groß und schlau genug ist und Gefahren ein bisschen einschätzen kann. Trotzdem grenzwertig, dass das nicht alles abgesperrt ist oder es wenigstens Hinweise auf die Gefahr von Kellerlöchern usw. gibt, in die man hineinfallen könnte.

Wir fahren dann weiter und kochen abends an unserem Lieblingsplatz an der Mautstraße an der Isar Abendessen. Leider darf man dort aber nicht nächtigen und so entschließen wir uns noch bis nach Hause durchzufahren.

Fazit: ein schöner erster Urlaub zu viert, allerdings mit zu langen Fahrtstrecken. Das würden wir so nicht unbedingt nochmal machen. Trotzdem haben uns sowohl Sirolo als auch der Bolsena See gut gefallen. Mal sehen wohin es als nächstes gehen wird. Spoiler: wir waren schon oft dort. 😉

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