Entschuldigt die lange Sendepause, aber O2 gibt mir nur 1GB Datenvolumen im Ausland und das war schon weg. Gerade sind wir irgendwo in Österreich und haben einen WLAN Hotspot gefunden. Aber der Reihe nach, wo waren wir stehn geblieben?
Ach ja, am Ententeich!




Das Wetter war ja für die nächsten zwei Tage nicht sonderlich gut angesagt und die weitere Routenplanung war nicht einfach, kurz haben wir sogar überlegt, nach Bayern in die Sonne zu fahren. Aber das wäre ja auch ein Schmarrn gewesen.
Simon hat also alle Seen in der Gegend gegoogled und beschlossen, zum Idrosee zu fahren. Gesagt, getan. Noch schnell einen längeren Abstecher in den Supermarkt in der Nähe gemacht und es kann losgehen. Die Straße, die wir fahren kennen wir ja schon vom Vortag. Johannes ist wieder mal in sein Lieblingsbuch vertieft:
Am Idrosee finden wir zunächst einen netten Platz, wo wir kochen und mittagessen können. 

Aber zum Nächtigen ist es zu früh und wir fahren noch ein Stückchen weiter am wenig befahrenen Ostufer entlang, bis wir zu einem kleinen Strand kommen, der ganz gut aussieht zum Verweilen. Das Camper verboten Schild irritiert ein wenig, aber ganz abschrecken tut es uns nicht. 
Schließlich ist der Idrosee im Vergleich zum Gardasee um die Jahreszeit noch gänzlich im Winterschlaf, in der ganzen Siedlung sind vielleicht 3-4 Häuser derzeit bewohnt. Ansonsten alle Fensterläden zu und keine Seele weit und breit. 

Da es noch nicht sonderlich spät ist, ziehen wir die Wanderschuhe an und erkunden die Gegend und finden einen feinen Wanderweg, der oberhalb des Sees entlanggeht. Später gäbe es auch einen Klettersteig, aber dazu sind wir nicht ausgerüstet. Für den Regen, der uns nicht wirklich überrascht aber schon zum Glück. Das Wetter-Cape für die Babytrage ist der Hammer!








Der Spaziergang reicht uns noch nicht und wir hängen ein paar Meter dran um die Siedlung und am Bach entlang. Gerade regnet es nicht mehr und Johannes ist wieder wach und bestaunt alles mit groooooßen Augen!


Danach kochen wir und der Regen plätschert auf unser Dach. Drinnen ist es gemütlich und warm und die Nacht ist wie erwartet ganz ruhig.
Am nächsten Morgen liegt der See noch im Nebel, aber das Wetter ist schon viel besser als angesagt.



Los gehts also Richtung Lago di Ledro, den ich aus der Kindheit grob in Erinnerung hab von einem nicht sonderlich interessantem Pfahlbauten-Museum. Wir finden aber einen schönen Parkplatz am See, wo wir mittagessen und dann einen Spaziergang starten. 


Insgesamt „kickt“ uns der Ledrosee nicht sonderlich und wir fahren weiter nach Riva.
Leider muss ich hier aufhören, der Hotspot läuft gleich ab, aber bald gibts mehr Blogs mit Sonne in Riva, am Tennosee, in Arco usw.
Hier ein Preview:

Und hier gehts weiter: Riva, Tennosee & Arco
Nette Familie. Vielen Dank für die Infos. Wir werden uns demnach mal den Idrosee genauer ansehen. Allerdings hat meine Frau Angst wenn wir nicht auf einem Campingplatz stehen. Mal recherieren ob es da an Pfingsten überhaupt schon warm genug ist. Euch noch alles,alles Gute.
Jürgen und Dorothee aus Bayern.
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