Erst Regen und dann Sonnenschein…

… dann schneit es wieder zwischendrein… jaja, ganz schön wechselhaft das Wetter in den Schweizer Bergen! Und da gestern aufgrund von Regen nicht soviel geboten war, als dass es für einen schönen Blogbeitrag gereicht hätte, kommt heute ein Doppelpost mit ganz vielen Fotos. 😉

Losgings gestern vom Übernachtungsplatz unterhalb vom Säntis gemütlich nach dem Frühstück, weil es von Anfang an regnete. 

Es ging bergauf bergab durchs Appelzeller Land bis nach Sevelen, wo wir mittags eine kleine Regenlücke erwischten und (wohl wissentlich dass diese laut Radar nur eine Stunde halten würde) uns gleich startklar für den Schluchtenweg von Sevelen machten, immerhin einen Regenschirm inklusive. Sehr schöne Abwechslungsreiche Tour durch Wald und Wiesen. 

Es fing dann auch pünktlich an zu regnen und zwar immer stärker und auch der Donner war zu hören und gerade so mit Beginn eines saftigen Wolkenbruchs kamen wir wieder am Wohnmobil an und waren in Sicherheit. Nachdem das schlimmste rum war haben wir beim Bäcker ein leckeres Weißbrot geholt und uns noch eine verdiente Brotzeit gegönnt bevor es weiterging bis ins Prättigau, wo wir nördlich von St. Antönien bei Partnun einen schönen Platz für den Abend und die Nacht fanden. 

Auch wenn man es auf dem Bild gerade nicht sieht, so regnete es quasi den ganzen Abend und die Nacht, und auf den umliegenden Bergen, die über 2600m hatten, gab es auch Schnee. Erst ganz spät klarte es etwas auf. Bis dahin hatte ich meinen Krimi schon dreiviertel ausgelesen. Unsere Heizung haben wir aber über Nacht laufen lassen. 😉 

Heute früh war es erst sonnig, dann wieder bewölkt und nebelig und – wenn auch etwas widerwillig- lies ich mich von Simon zu einer spontanen kleinen Wanderung zum Partnunsee überreden, die quer über wunderschöne bunt blühende Almwiesen ging. 

Oben am See klarte es dann sogar auf und wir hatten den See ganz für uns allein, was Simon zu einer kleinen Bootsrundfahrt nutzte, bei der er leider nicht ganz trocken blieb. 😅

 Und auch der sonnigere Rückweg war nicht minder schön. 
Dann gings weiter, vorbei an den bekannteren Skiorten Klosters und Davos, über den Flüelapass, wo wir auf 2383m unsere Mittagspause machten.  Sehr norwegisches Flair soweit oben, das ein paar hundert Höhenmeter weiter unten aber wieder weg war. 

Da wir mittlerweile nur noch wenig Frischwasser hatten, haben wir in Susch zwei Kanister am Brunnen nachgefüllt, bevor wir weiter in Richtung des einzigen Schweizer Nationalparks fuhren, wo wir heute Nacht direkt davor auf dem Parkplatz nächtigen werden. Da noch keine Saison ist, gibts auch noch keinen Ticketautomat. 😉 

Und morgen wird direkt von hier aus ins Val Trupchun gewandert, klingt nach einer tollen Tour! 

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