Day 6 

Ja gut, vorgestern haben wir zwar sehr viele Küstenkilometer zurückgelegt, aber abends nach dem letzten Blogeintrag war es quasi unmöglich noch eine Unterkunft zu finden. Alle Campgrounds waren „full“ und auch alle Motels bzw. Inns hatten „no vacancy“. Aber dann sahen wir ein vielversprechendes Schild vom Three Rivers Casino / Hotel und haben das angesteuert, aber auch hier war nix zu holen. Zum Glück war Shawn an der Rezeption super nett und hat noch 4 andere Inns angerufen, aber war auch nicht erfolgreich. Tja. Ratet mal was wir machen durften und was nix gekostet hat? Na gut, 2$ haben wir verspielt, dabei 2,50$ gewonnen und wieder alles verspielt. 😉 Toll, dass wir so ein riesiges Auto zum drin schlafen haben!!!

Aber nun zum gestrigen Tag (Sonntag).
Los gings mit einem üppigen Omelett Frühstück in einem kleinen Café. Very American. Und kalorientechnisch wären wir vermutlich auch für den ganzen Tag versorgt gewesen.

Dann erster Zwischenstop am Jessie Honeyman Statepark in den Oregon Dunes, wo Simon sich gekonnt aufs Sandboard gestellt hat und die Dünen schneller als alle anderen runtergesurfed ist.

 Zur Abkühlung dann schnell in den See gesprungen, das Dünenhochlaufen ist nämlich ultra anstrengend. Mich hats derweil im ärmellosen Shirt recht gefröstelt.


Dann gings weiter gen Süden mit ein paar Fotostops.


Wir waren halt nicht besonders warm angezogen und der Wind an der Küste war echt zapfig. 13-15 Grad hatte es da so, was ein Ami folgendermasen kommentierte: „where are your clothes?!?“ Weil wir eben nur kurze Hose anhatten und Shirts. 🙂

In den Dünen fetzt man übrigens mit ATVs und Sandbuggies durch die Gegend.


Kurz drauf haben wir dann ein Nickerchen mit View gemacht, bevors weiterging und wir die Sonne mal wieder zu Gesicht bekamen und am Eel Lake Porridge kochten.


Die Küste wurde dann immer schöner und sonniger und bei einem Viewpoint haben wir dann auch unsere ersten Wale gesehen! Wow!!


Hier haben wir dann noch Fisch gegessen, aber irgendwie ist das Amerikanische Essen bisher nicht so dolle und dafür meist richtig teuer… Morgen (also heute) kochen wir wieder selber!

Da wir also die letzten beiden Nächte wenig Glück mit den Schlafplätzen hatten, wollten wir gestern kein Risiko eingehen und sind am Humbug Mountain State Park geblieben, wo es zum Glück nicht sehr windig war, und man nah an diesem herrlichen Strand war. Nach Sonnenuntergang hat Simon uns sogar noch ein Campfire (5$ Wood + 1$Firestarter) gemacht und wir haben wieder im Auto geschlafen.


Heute (Montag) werden wir demnächst die Grenze zu California überqueren und freuen uns auf die Redwoods!

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