Teil 1 verpasst? Hier geht’s lang!
Am nächsten Morgen hieß es dann noch Boot zampacken, ab an den Strand, einräumen usw. so dass wir um 11Uhr in Richtung Idre aufbrechen konnten. Dort hieß es dann wieder Einkauf machen, nochmal beim Grill Pizzen holen, Spielplatzbesuch und überlegen in welche Richtung wir weiter fahren wollen. Entscheiden uns dann für die Norwegen Route und fahren noch ungefähr bis Engerdal und bleiben an einem ziemlich coolen Anglerplatz (?) im Kiefernwald, wo wir viele Blaubeeren sammeln, die Hängematte aufhängen und ein Feuer machen. Nachts gibt es starken Regen und ein lautes Gewitter.




Am nächsten Morgen schlafen die Kinder lang, das heißt bis 8. Bleiben dann noch ein bisschen am Platz, weil gerade Regenpause ist undfahren dann ein Stück. Das Mittagessen ist nur eine Brotzeit bei Regen; dann finden wir aber doch noch einen super Pauseplatz nebenan für Kaffee am Badesee mit Trampolin im (!) See. Simon und J sind auch länger im Wasser und hüpfen rum. Nach einem kleinen Einkauf geht es weiter bis hoch ins Fjäll. Es regnet oft und leider haben wir keine gute Sicht, aber einen super toller Platz. Stehen aber später mit ca. 4 anderen Womos.

Der nächste Tag beginnt mit einer Fahrt durchs Fjäll und einem kleinen Spaziergang entlang eines wilden Flusses. Im Tal unten müssen wir dann Tanken und V\E machen, sowie Schuhe kaufen für Elena, Mittagessen gibt es nur am Parkplatz bei Regen.


Dann geht es weiterfahrt in Richtung Jotunheimen. An einem See finden wir einen super Platz! Bereiten noch das Abendessen vor und machen dann einen Spaziergang und erkunden die Gegend. Ein großes Rentier sorgt auf der Straße für Stau und viele Leute steigen aus, um zu filmen und zu fotografieren. Das Rentier besucht uns beim Abendessen dann nochmal.





Bei Sonnenschein drehen wir noch eine Morgenrunde am See und machen dann einen kurzen Zwischenstopp am Gjende. Irgendwann kommen wir mal her, um den Besseggengrad zu gehen…




Fahren dann wieder weiter durchs Fjell aber machen eine sehr lange Pause am großen Stein mit Kraxelei und Flussquerung. Aber es ist ziemlich kalt und ungemütlich.






Dann packen wir noch eine lange Weiterfahrt, teilweise im Regen. Es ist wieder mal so ein elendiger Tag, an dem es schwer wird, einen Nachtplatz zu finden. Landen an einem See irgendwo im Wald, eigentlich ganz schön und es sind noch andere Camper in der Nähe.
Morgens ist es trocken und Simon und J Baden zur Erfrischung noch eine Runde im See. Unsere Mittagspause und den nächsten Einkauf machen wir in Geilo, wo für die Kinder auch noch ein Spielplatz und Ziegen zum Streicheln sind.





Dann Weiterfahrt bis zum Schlafplatz in der Nähe vom Hardangervidda. Entlang einer kleinen Schotterstraße gibt es viele Parkbuchten für Womos. Wir machen einen Spaziergang und sammeln Pilze fürs Abendessen. Das Wetter wird immer besser und abends haben wir sogar noch Sonne.



Am 20. August fahren wir schon um kurz nach 10Uhr bei bestem Wetter die Mautstraße zum Hardangervidda hoch. Viele potentielle Übernachtungsplätze entlang der Schotterpiste wurden mit großen Steinen versperrt leider. Oben auf dem Parkplatz ist viel los, da man von dort aus große Wanderungen machen kann. Wir entscheiden uns für eine 8km Wanderung, wobei die Motivationsarbeit vor allem gegen Ende sehr anstrengend ist. Die Landschaft ringsum ist aber super toll!!! Wir können oben am Parkplatz zum Glück auch gleich übernachten.



Am nächsten Morgen ist es kühl und nass, so dass wir zeitig losfahren. Zufälliger landen wir am Voringsfossen, den wir erst bei Nebel und Niesel, dann bei Sonne mit Regenbogen zu sehen bekommen. Wow!!! Beim Blick in den Abgrund neben der Aussichtsplattform wird es einem allerdings schwindelig…



Dann geht es lange durch Tunnel bergab und wir landen durch Zufall als erste auf kleinem einfachen Campingplatz (19€) am Eidfjordvatnet und ergattern somit einen perfekten Platz in der ersten Reihe mit tollstem Ausblick, schönem See und Fluss. Hier war dann Steine werfen sehr angesagt. Abends überrascht uns ein kurzer Sturm mit extremen Wind und Regen, der bei den Nachbarn die Markise nach oben übers Auto haut und kaputt macht… Uns passiert zum Glück nichts und wir staunen nur.





Verbringen noch einen gemütlichen Vormittag am Campingplatz, bevor wir dann am Hardangerfjord entlang über Brücke und durch Tunnel fahren, oft auf schmalen Straßen. Einen Einkauf und eine längere Pause machen wir an kleinen Strand in Oystese und füttern die Enten. Anschließend machen wir nochmal Stop an einem Wasserfall zum unten durchgehen in der Nähe von Nordheimsund.



Die Nachtparkplatzsuche in der Nähe von Bergen gestaltet sich wieder schwierig und so müssen wir mal wieder eine schmale Straße bis zu einem Wanderparkplatz hochfahren, der schön am See und Bach liegt. 15€ Gebühr zahlen wir via PayPal. Ein junges Paar im Camper neben uns sperrt sich aus dem VW Bus aus, so dass wir Action den ganzen restlichen Abend haben. 🙈 Zu guter Letzt hat er dann doch in Absprache mit der Versicherung die Scheibe mit der Axt zerdeppert und wir haben ihnen für die Nacht zwei zusätzliche Decken geliehen.
Gemütlicher Morgen am Platz, ratschen nochmal und fahren frühzeitig in Richtung Bergen. Sind schon früh an der Fähre, kochen noch und essen am Hafen. Haben dann eine super Kabine mit tollem Ausblick, alles ist ganz sauber und wir verbringen viel Zeit vor dem Fenster. Es gibt aber auch einen Spielplatz auf unserem Deck. Das All you can eat buffet mit den Kindern abends ist anstrengend und es ist wirklich viel los. Schlafen sehr spät ein und nur schlecht, weil J fast 2x aus dem Hochbett fällt, bis Simon ihn runter legt.


Um halb 9 Uhr morgens fahren wir in Hirtshals, Dänemark von der Fähre und frühstücken erst später auf einem Autobahnrastplatz mit Spielplatz. Fahren dann weiter nach Grenaa auf den Campingplatz, wo wir Freunde von Sophie mit Family treffen. Super CP, kaum was los, große Parzellen und sehr sauber mit tollen Spielplätzen und einem schönen leeren Strand. Sind zusammen am Meer, grillen abends. Kinder verstehen sich gut. Sitzen noch lange abends draußen.




Gehen schon vor dem Frühstück vor zum Meer. Dann Frühstück und langsam Zampacken und nochmal zum Spielplatz mit den Kindern. Parken mittags um, raus aus dem Campingplatz und gehen alle nochmal zusammen zum Strand bzw. Sabrina, E und ich nicht. E schläft, wir ratschen und machen Nudeln für alle, dann nochmal bissi Spielplatz. Fahren um halb 4 los Richting Rømø und kommen kurz nach halb 7 bei Ebbe an. Herrlicher Sonnenschein und viel zu entdecken: Krebse, Quallen, warmes Wasser, viel Sand. Sonnenuntergang. Die offiziellen Stellplätze sind um halb 10 abends voll, es wird schwierig einen nicht explizit verbotenen Platz zu finden. Schlafen auf dem Parkplatz hinter einer Kita.





Stellen uns den Wecker und parken um kurz vor 7 mit noch in den Betten schlafenden Kindern um, kaufen Frühstück ein und sind fast die ersten wieder auf dem Strand. Bleiben bis halb 1 bis uns das Wasser fast bis zum Auto läuft. Viele Krebsen und Quallen entdeckt. So cool!





Wir erreichen um halb 6 erst Bad Segeberg, wo wir bei Freunden, die wir 2019 in Schweden kennengelernt hatten, eingeladen sind und unten im Garten bei ihnen im Womo schlafen können. Ziemlich cool! Dort bleiben wir zwei Nächte und schauen unter anderem die Fledermaushöhlen in Bad Segeberg und die Stadt selber an.
Die endgültige Heimreise starten wir also am 28. August gegen Mittag und landen dank einer Stauumfahrung auf einer komischen Route. Eine Badeseepause nachmittags und abends einen Pizzastopp in Gifhorn, bevor wir noch bis ca. 23 Uhr weiterfahren.
Um kurz nach 10Uhr fahren wir am nächsten Tag vorbei am Kletterwald Koala und bleiben für 2 Stunden. 5 Parkurs für J sind top, er macht das zum ersten Mal und ist nach kurzer Eingewöhnung begeistert! In Münchberg, wo wir später noch tanken und entleeren entdecken wir nebendran ein Freibad mit Rutsche und bleiben bis halb fünf. Kochen noch Nudeln am Parkplatz bevor wir weiterfahren abends und kommen um kurz vor 23 Uhr in Grafing daheim an.
Ein paar Schlussgedanken: Rømø ist immer ein Highlight! Die Fähre von Bergen ist eine prima Abkürzung und auch in die andere Richtung denkbar. Südschweden ist zu überlaufen. Wir hatten totales Wetterglück. Wir fahren vielleicht diesen Sommer wieder rauf. 🙂