Wie ich ja am Ende von Teil 1 schon erwähnt habe, war der Sonntagmorgen wettertechnisch nicht gerade ein Hauptgewinn. Aber die Nacht war ok und wir hatten am Morgen immer noch unser Wasser im Tank, olé! Im Vergleich zum Vortag waren wir um einiges früher wach und konnten nach dem Frühstück zeitnah aufbrechen in Richtung Ramsau.
Die Wimbachklamm hatte ich kürzlich auf Google Maps und kurz darauf zufällig auch bei instagram entdeckt und wenn man schonmal um die Ecke ist, kann man ja mal hinschauen. Simon kannte sie noch aus dem Studium von einer Geo-Exkursion.
Um kurz nach 9 Uhr waren wir am Parkplatz und lösten für 5€ ein 4 Stunden Ticket. Da ich aus meinen Oberaarsee-Fehlern gelernt habe, ziehe ich doch statt der Jeans die Wanderhose an. Wir laufen los und der Regen hört (vorerst) auf. Nach ein paar Minuten Gehzeit kaufen wir die Eintritts-token für die Klamm am Automaten beim Wollladen. Die Landschaft ist gefühlt noch herbstlicher als gestern.

Die Klamm ist schnell erreicht, gerade so passt Simon mit der Kraxe auf dem Rücken durch das Drehkreuz. Lang ist die Klamm ja nicht, 250m glaube ich gelesen zu haben. Aber dennoch ist sie beeindruckend!











Erinnert mich fast ein bisschen an die Plitvicer Seen komischerweise…
Leider ist man schnell durch, aber danach befindet man sich immer noch im Wimbachtal und das ist mindestens genauso schön und fotogen. Wir beschließen Richtung Wimbachschloss zu wandern.









Der Weg wäre sogar Kinderwagen tauglich und geht gemütlich aber stetig bergauf. Wir machen dennoch mal ein Päuschen und beschließen nach einem Blick aufs Navi aber doch noch weiterzugehen. 800m bis zur Einkehr! Johannes verdrückt noch schnell ein Quetschie und weiter gehts. Wir hatten nämlich keine Brotzeit dabei.



Das „Wimbachschloss“ hat zu unserer Freude geöffnet und auch die Küche hat schon ein breites Angebot an Speisen parat. Kurz überlegen wir, ob wir draußen oder doch lieber drinnen sitzen wollen, aber da es drinnen als wir ankommen noch nicht beheizt ist und der Boden zum Krabbeln auch nicht sauberer ist als draußen, bleiben wir an der frischen Luft. Johannes freut sich über seinen Aussichtsplatz und beobachtet Neuankömmlinge genau. Simon bestellt Spinatknödel und ich hab mal wieder Lust auf Germknödel, auch wenn die immer gleich schmecken. Simons Spinatknödel schwimmen in Butter und sind die besten, die er bisher gegessen hat! Für Johannes bestellen wir dann sogar noch eine Pfannkuchensuppe, damit er auch noch was warmes im Bauch hat. 

Die Terasse füllt sich dann auch schnell und wir brechen auf. Lange dauert es nicht, bis Johannes sein Nickerchen hält. Dieses Mal sieht es auch bequemer aus, weil wir die Kraxe nochmal neu eingestellt haben. Er ist ja doch recht gewachsen wieder und saß gestern gefühlt zu weit oben.


Gegen Ende der doch knapp 10km Tour fängt es dann doch noch mehr zu regnen an, aber es lohnt sich dann nicht mehr noch die Regenjacke aus dem Rucksack zu kramen. Um kurz vor 13 Uhr sind wir wieder im Bus und machen erst mal noch eine schöne Kaffeepause, bevor es wieder nach Hause geht.
Das Navi erspart uns auf der Autobahn noch einen Stau und wir sind um kurz vor 16 Uhr zurück.
Wieder ein super Wochenende!
Da werden Erinnerungen wach. Lange ists her. Vielen Dank fürs virtuelle Mitnehmen. LG Pat
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