Wie schon im letzten Blogbeitrag angekündigt, sind wir nach dem Frühstück am Bach in Österreich weitergefahren bis zum Lipnostausee (oder auch Moldaustausee) in Tschechien. Viele kleine Straßen durch die spärlich besiedelte waldige Grenzregion, sehr sehr schön!
Den ursprünglich angepeilten Campingplatz haben wir dann aber nicht genommen, weil man dort nur eine sehr eingeschränkte Platzwahl hat, wenn man nur eine Nacht bleibt. Also nochmal woanders geschaut und einen super Campingplatz gefunden, mit Stellplatz direkt am Seeufer. War zwar reserviert, aber eben erst ab dem 18. und deswegen durften wir uns da kurzfristig ausbreiten. 

Das Wetter war bei unserer Ankunft noch sehr schwer einzuschätzen, aber relativ windig war es und viele Wellen und Segler auf dem Wasser. 
Wir haben erst mal Brotzeit gemacht und dann geschlafen. Ganz gemütlich. Und mehr kann ich vom Rest des Tages auch nicht wirklich berichten. Schön wars, sogar das Wetter am Abend. 







Am Donnerstag Morgen lag der See noch kurzzeitig komplett im Nebel, der sich aber schon während des Frühstücks immer mehr lichtete und einen viel klareren, ruhigeren See als am Vortag offenbarte und auch die Sonne zeigte sich bald. Herrlich! 


Wir sind aber trotzdem nicht länger geblieben, weil wir noch einen Abstecher nach Krumau machen wollten, einem wunderschönen kleinen Städtchen an der Moldau und angeblich die schönste Stadt Tschechiens. Waren nämlich nur 22km vom Stausee aus.
Zum Glück haben wir gleich bei Parkplatz P1 noch was gekriegt und konnten von dort unseren Spaziergang starten. Zusammen mit ganz vielen Asiaten und anderen Touris natürlich, aber mei. Kann man verstehen hier. Schon herrlich, wie sich die Moldau in Schleifen durch die Stadt windet. Und darauf ganz viele Kanu und Schlauchbootfahrer, sah sehr spaßig aus und werden wir irgendwann bestimmt nachholen! 







Ein kleines Mittagessen haben wir uns noch direkt am Fluss gegönnt, aber einen richtig leckeren böhmischen Strudel muss ich wohl selber demnächst mal ausprobieren. 


Ein sonniger und schöner Urlaubsabschluss also und dann war es auch gar nicht mehr so weit in die Heimat Bayerischer Wald. 😉