Obwohl wir vorgestern recht lange wach waren, klingelte gestern in der Früh schon um halb 8 der Wecker und wir wollten zeitig loskommen und erst auf dem Pass oben frühstücken. Gesagt, getan! Nochmal spontan kurz runter in den Ort San Bernadino gefahren und frisches Brot gekauft und dann ging es Serpentine um Serpentine hinauf bei strahlendem Sonnenschein. 

Oben haben wir direkt am See eine wunderbare Parkbucht gefunden und dann erst mal Kaffee gemacht und lecker gefrühstückt. In der Zeit sind gerade mal 4 Autos vorbeigefahren. Noch nix los so früh!
Da es sonnig und mild war, hatten wir die Schiebetür auf und kurzzeitig auch beide Heckklappen und plötzlich meinte Simon, dass da wohl ein paar Mücken unterwegs wären. Und als wir uns umsahen, waren ohne Mist bestimmt an die 100 Mücken vor allem hinten an den Wänden vom Bett aber auch überall sonst an den Holzverkleidungen usw. Ein Todesschwadron, um uns aufzufressen! Panik! Sowas hab ich echt noch nicht gesehen. Auf jeden Fall haben wir dann mit rausscheuchen und nach und nach alle umbringen (irgendwie fliegen die zum Glück nicht schnell los) die meisten rausbekommen und sind sofort losgefahren von dem Nest (?) weg. Aber im Endeffekt haben wir bis abends immer wieder kleine Killing-Sprees eingelegt, weil immer noch welche von den Biestern aufgetaucht sind… brrr!
Zunächst haben wir aber nochmal einen Stop weiter vorne am Pass eingelegt und die vielen großen und kleinen Steinmännchen bewundert. Sehr cool! Manche haben sicher ewig gedauert! 








Anschließend sind wir wieder auf der anderen Seite runter ins Tal gefahren und haben bis nach Thusis Gebrauch von unserer neuen Vignette gemacht, notgedrungen, da die Landstraße wegen einer Baustelle gesperrt war.
Bevor es dann auf den nächsten Berg bei Tschappina hinaufging, haben wir noch ein paar wenige Dinge eingekauft und oben am Parkplatz vom Glaspass erst mal ein Nickerchen gemacht, bevor wir was zu essen gemacht haben. Das war aber kombinatorisch sowie zeitlich keine optimale Wahl, da auch eine kleine Wanderung mit vollem Magen viel anstrengender ist!
Die kleine Tour sind wir dann ohne Rucksack und Proviant, aber immerhin mit Bergschuhen angegangen. Der Weg war sehr schön und mit tollem Bergpanorama ringsum! 



Ein fiependes Murmeltier, das wir aber nicht sehen konnten, hat uns auf einen anderen Bewohner der Gegend aufmerksam gemacht und wieder einmal haben wir ein Fernglas vermisst…
Wer findet den Fuchs im Foto?
Oben auf dem höchsten Punkt haben wir das Panorama genossen und zwei Steinböcke entdeckt. Noch ein Suchbild:
Und kann mir jemand sagen, welches Tier solche Abdrücke hinterlässt? 🤔


Nach der Tour haben wir unser Womo knapp 8km weiter gefahren, zu einem theoretisch abgelegenen Skilift Parkplatz. (Mit denen hatten wir ja schon oftmals großes Glück!) Leider wurden wohl hier in den letzten Jahren so Ferienblockhäuschen gebaut, die die Aussicht versperren und wir mussten noch ein bisschen weiter nach oben ausweichen und dann eben auf den Keilen stehen um gerade zu sein. Aber das ist ok. Der Ausblick war dennoch traumhaft und das Kuhglockengeläute ist ein angenehmes Hintergrundgeräusch beim Lesen und Kochen. 



Heute morgen sind wir nach dem Frühstück ohne Hektik aufgebrochen. Das Wetter war diesig und ideal, um die Heimfahrt (über die Autobahn) anzutreten.
Ein perfekter 10 Tage Schweiz Urlaub bei meist mega Wetter geht zu Ende und wir freuen uns noch auf einen entspannten Ferienausklang zu Hause.
Bis zu den Sommerferien ist es ja auch nicht mehr allzu lange hin… 😏
Bis bald!