Nachdem wir also gestern am Silser See Campingplatz frisch geduscht und mit vollem Wassertank gestartet sind…

…ging es über den Julierpass in Richtung Flims, wo wir eigentlich eine kleine Wanderung zu zwei Seen machen wollten. Die Landschaft sah wieder extrem norwegisch aus. 
Vor Flims machten wir an einer beeindruckenden Schlucht, deren Name ich aber vergessen habe, Mittagspause. 


Allerdings stellte sich Flims als Tourihochburg heraus und außerdem waren wir dann doch etwas wandermüde von der langen Tour am Vortag. Dennoch sind wir zum Caumasee runtergelaufen und ich war extremst geflashed von seiner Farbe! Ich will auch sofort so einen See bei uns!!! 

Nachteil: der See is ca. zu dreiviertel eingezäunt als Badesee und kostet Eintritt. Wir haben zwar nicht gefragt wieviel, aber sicher nicht zu knapp. Allerdings ist er wirklich super schön und auch außen rundum sehr gepflegt und gut durchdacht.
Da würd ich auf jeden Fall auch gerne im Sommer drin schwimmen. Wir sind immerhin einmal drumrum gelaufen und haben dann diesen tollen Gratis-Mini-Lift zum Parkplatz wieder hoch ausprobiert. 
Auf dem Parkplatz in Flims wollten wir dann aber doch nicht nächtigen, sondern sind ein Stück weiter nach Surcuolm gefahren und fanden einen gratis Stellplatz mit unbezahlbarem Bergblick. 

Simon kochte (wie fast immer im Urlaub 😉) und ich kämpfte mich in meinem Ian McEvan Roman Nutshell voran, während die Berge und Wolken ein abwechslungsreiches Spektakel boten. 



Heute ging es dann über den Lukmanierpass, um kurz darunter eine kleine Wanderung zu machen. Der Anfang war unter der Hochspannungsleitung und entlang der Passstraße erst mal wenig gloreich, aber dann wurde es riiiiichtig schön!!









Wenn wir zwei Wochen später dran wären, würden diese Sträucher pink blühen… schlechtes Timing. 😑
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Letzteres oben ist ein Womo Suchbild. 😉
Super schöne Landschaft da!
Wieder am Bus haben wir erst mal lecker gekocht und sind dann runter ins Tal gefahren, wo es gleich mal knapp 10 Grad wärmer war. Angenehm. 😎 aber der Stellplatz an dem alten Brückchen war dann doch nix.
Und wir sind wieder ein Stück den Berg hoch nach Campo gefahren, wo wir heute am Fluss nächtigen werden. Gratis und wieder mit super Aussicht! 
Die Schweizer erscheinen uns immer netter und offener: grade vorhin bekamen wir noch Besuch von einem urigen Kerl mit langem weißen Bart und seinen beiden Australian Shepherds, der sich sehr für unseren Kastenwagen interessierte und Simon freute sich, dass er Auskunft geben konnte.
Morgen gehts dann weiter Richtung Lago Maggiore. Hoffentlich finden wir in der Umgebung dieser Touri-Hochburg ein schönes Plätzchen. Dort sind wohl auch die fünf teuersten Campingplätze der Schweiz… nein danke!