Wir sind mittlerweile wieder gut zu Hause angekommen, soviel schonmal vorab. Und wir hatten uns dagegen entschieden, O2 nochmal 15€ für die letzten beiden Tage für Roaming zu bezahlen. Deswegen gibts eben jetzt noch ein kurzes Update.
Am Mittwoch morgen verließen wir unseren super Strandstellplatz und fuhren weiter durch die Camargue, wo wir nochmal Glück hatten und dieses Mal die Kamera griffbereit, um ein paar Flamingos auch zu fotografieren. 



Direkt neben der Straße staksen sie durchs Wasser. Ein paar andere Gruppen haben wir auch noch gesehen von weitem. Coole Tiere!
Andere typischer Camargue Bewohner sind ja die weißen Pferde. Es gibt wohl auch noch viele in Wildnis lebende, und wir glauben auch welche gesehen zu haben beim Fahren. Fotografiert habe ich aber dann nur diese hier neben der Straße. Ich hoffe ihr brauner Kumpel schläft nur…
Dann sind wir durch herrlich grüne Landschaft gefahren, und zwar in Richung der Halbinsel von Giens bei Hyères, östlich von Toulon. Dort sollte wohl einer der wenigen noch nicht komplett zugebauten Orte der Côte d’Azur sein, an dem man auch noch gut mit dem Womo stehen kann. 
Der Campingplatz La Tour Fondue war wirklich nah am Meer und machte einen guten Eindruck. Viele VW Busse und Surfer senkten den Altersdurchschnitt im Vergleich zu anderen Campingplätzen gewaltig. 😉



Wir sind dann erst mal zu den kleinen Kiesbuchten runtermarschiert und haben aufs Meer und die Insel Porquerolles geschaut und den Ausblick genossen. Später haben wir noch überraschend gute Pizzen im Campingplatzrestaurant gegessen. Fotos gibts komischerweise sonst keine, am Ende des Urlaubs ist man da irgendwie fauler vielleicht. Schön wars trotzdem!
Am Donnerstag sind wir dann nach Hause aufgebrochen und uns für die Autobahn entschieden. Verrückt wieviel die Franzosen einem da abknüpfen für ein paar Kilometer, nur weil man ab und zu aufs Meer oder auf Monaco runterschauen kann vom Rastplatz aus…
In Italien muss man wenigstens nur einmal ein Ticket ziehen und dann kann man ungehindert ewig weiterfahren und man wird dann nur einmal zur Kasse gebeten. Und nicht so dolle wie in Frankreich. Dafür sind die italienischen Spritpreise ein Witz! Gut dass wir bei Menton nochmal rausgefahren waren und beim Intermarché nochmal für 1,25€/l vollgetankt haben. Das hat uns bis nach Hause gereicht!
Wir haben dann übrigens nicht in der Wohnung übernachtet, weil wir keine Lust hatten mitten in der Nacht alles hochzutragen. Sondern wir haben uns mitten in den Ebersberger Forst gestellt auf einen Wanderparkplatz und dort nochmal eine Nacht im Womo verbracht. Das hat Simon jetzt übrigens auf den Namen Duke getauft. Von Fiat Ducato abgeleitet. Find ich gut. Er sieht doch aus wie ein Duke oder? 😉
Haben dann noch gefrühstückt und sind 1,5 Stunden im Wald spazieren gegangen, bevor wir heimgefahren sind. Ein wunderbarer Urlaubsausklang!
Noch ein Fazit am Rand: der erste Urlaub im Wohnmobil war super schön und entspannt! Ich freue mich, wenn es beim nächsten Urlaub wärmer ist, so dass man draussen sitzen kann abends und morgens und lesen kann. Das kam dieses Mal zu kurz irgendwie. Außerdem habe ich die große Kamera neben meiner kleinen überhaupt nicht genutzt, die ist im Urlaub einfach viel zu schwer. Und was meine Urlaubsgarderobe angeht, weiß ich nächstes Mal auch, dass ich viel legerer packen sollte und nicht soviel brauch. 😉
Der nächste Urlaub kommt schon in 5 Wochen, juhu! Wos hingeht wissen wir noch nicht ganz genau… Schweiz oder doch Sardinien… mal schaun!
Und der Blog wird auch umbenannt bis dahin. Sophie und Simon unterwegs oder so… mal schaun wie wir das in eine URL kriegen. 😉