… bei Rustrel war heute unser Ziel. Man könnte aber auch meinen, dass wir einen Abstecher nach Namibia gemacht haben.
Aber zunächst einmal haben wir ein schönes Osterfrühstück gemacht, wenn auch ohne Eier, dafür mit Pain au Chocolat und Croissant. Passt auch besser zu Marmelade und Honig, weil der Kühlschrank sonst nichts mehr hergegeben hat 😅

Dann gings vorbei an Gospel, einem der schönsten Dörfer Frankreichs (ja die werden wirklich ausgezeichnet) und so von weitem betrachtet sieht es wirklich ganz nett aus.
Durch Apt (bekannt durch die weltweit größte Herstellung von kandierten Früchten) sind wir nicht mal wirklich durchgefahren, weil uns das Navi auf dem Weg zum Supermarkt (jup, am Ostersonntag geöffnet bis 13:00) irgendwie aussenrum gelotst hat. Hauptsache Kühlschrank wieder gut gefüllt! 😏
Dann gings auch schon weiter, vorbei an weiteren angeblich sehr schönen Dörfern, wovon eins Roussillon ist, das für seine Ockerfelsen berühmt ist und wo früher tatsächlich Ocker abgebaut wurde. Da unser Führer aber noch eine Alternative für uns hatte und man nach Roussillon mit dem Womo eh nicht rein darf, sind wir direkt Richtung Rustrel und Colorado Provençal gefahren. Der Parkplatz kostet 8€ und war als wir mittags um halb 1 rum ankamen schon mehr als übervoll mit picknickenden Franzosen und auch ganz vielen Wohnmobilen. Durch geschicktes Parken haben wir dennoch einen Platz im Halbschatten bekommen und erst mal Brotzeit gemacht und ein bisschen geruht.
Dann war ich wieder froh um Simons zweite kurze Hose und wir sind losgelaufen in die farbenfrohen Ockerfelsen. Mit vielen anderen, aber was solls. Man kann ja nicht überall alleine sein. 





Die Farben waren wirklich beeindruckend und die Übergänge von rot zu gelb zu weiß zu orange fließend. 



Wir haben ein paar extra Meter gelaufen, weil wir die lange Wegrunde an der falschen Stelle vermuteten und bestimmt ne halbe Stunde in ne (landschaftlich sehr schöne und zum Glück schattige) Sackgasse gelaufen sind, bevor wir gemerkt haben dass es da wohl nicht weiter geht. 

Insgesamt waren wir so 2,5 Stunden unterwegs bevor wir gut staubig wieder am Auto waren kurz vor 4. Das ist beim Campen ne doofe Uhrzeit weils eigentlich zu früh ist, um zu bleiben und auch wenn wir nur nochmal 4€ extra bezahlen hätten müssen, um dort auch über Nacht zu stehen, wollte Simon doch lieber noch weiter, weil ihm zu viele andere Womos und Autos die Laune verderben.
Also nochmal alles reisefest verstauen, eine GPS Koordinaten-Umrechnungs-App installieren und ab gehts zum Womo Stellplatz nach Oppedette, direkt am Canyon und es war sogar noch ein Premiumplätzchen frei.
Dann gemütlich kochen und die Sonne und die Ruhe genießen. 


Vielleicht laufen wir morgen früh erst mal die Wanderung um den Canyon rum. 




