Day 17 & 18: Tahoe & Lassen

Nachdem die letzten drei Blogposts soviele Bilder und Text hatten, werden heute zwei Tage in einem Post kombiniert und es gibt auch mal gar nicht viel zu berichten. Das ist aber nicht negativ!

Nach unserer Nacht mal wieder in einem gemütlichen Hotelbett in South Tahoe sind wir erst mal gegenüber frühstücken gegangen noch bevor wir ausgecheckt haben. Omelette Quesadillas zum Frühstück. Kann man machen. Oder gleich ein gigantisches Sandwich mit  Salat. Auch denkbar. 😉

Nachdem wir doch recht selten zum Wäsche waschen kommen haben wir uns dann bei tj-maxx (heisst der bei uns nicht tK-maxx?!?) mit Socken eingedeckt zB. Und weil wir heute bei angesagten 3-5 Grad Nachttemperatur am Lake Tahoe nochmal campen wollten, haben wir uns auch gleich noch eine große flauschige Decke zugelegt, die dann auch auf der Couch daheim hübsch aussehen kann. Anschließend haben wir unsere Vorräte wieder aufgestockt, aber irgendwie macht das einkaufen nicht mehr soviel Spaß wie am Anfang und auch Raleys stellte sich als sehr teuer heraus. Wir freuen uns beide schon wieder aufs Kochen daheim mit parallel mehreren Töpfen und vielen frischen Zutaten, soviel steht fest! 🙂


Dann gings weiter auf Campingplatz Suche und am Meeks Bay bekamen wir einen Platz für 26$ mit Zugang zum Strand! Und stellt euch vor, da haben wir dann auch den ganzen Nachmittag verbracht und haben gelesen oder sind im glasklaren Wasser von Lake Tahoe geschwommen, der gar nicht mal so kalt war, dafür dass er so groß und tief ist! Also total entspannt und genossen, dass an unsrem Strandabschnitt so wenig los war.


Irgendwie kommt uns Tahoe nämlich ein bisschen überlaufen vor und erinnert ein wenig an den Gardasee. Zuviele Touris! Nach dem Abendessen haben wir dann wieder vorn am Strand den Rest unserer Merlot Flasche genossen und dann im Auto erst noch gelesen und dann geschlafen. Und es wurde in der Tat recht frisch. Gut, dass wir die Decke hatten!

Da wir wussten, dass wir am Freitag wieder ein längeres Stück Wegstrecke zurücklegen wollten und es in der Früh eh solange kalt sein sollte, haben wir den Wecker gleich auf 6:00Uhr gestellt, schnell alles zusammengepackt und sind direkt losgefahren bei wirklich 3 Grad!

Brrr! Eigentlich hätte ich Simon gerne noch die großen runden Steine am See gezeigt, aber irgendwie ist der so zugebaut und man kommt fast nirgends zum Wasser. Dann haben wir uns noch Frühstück besorgt und uns auf die Weiterreise gemacht. So richtig begeistert hat uns Lake Tahoe aber nicht wirklich.


4 Stunden Fahrt bis zum Manzanita Lake im Lassen Volcanic Nationalpark standen an auf zum Glück sehr wenig befahrenen schönen Highways. Autofahren in den USA kann wirklich sehr entspannt sein! Eine kurze Pause haben wir am Lake Almador gemacht, der uns wirklich auch sehr gut gefallen hätte und wo nix los war! Aber wir wollten ja noch weiter kommen. Im Lassen NP fühlten wir uns dann sehr an Island erinnert mit den Mudpots und Fumeroles und der Schwefelgeruch war auch unverkennbar!


Einen Spaziergang zum cold boiling lake haben wir dann noch gemacht und auch die zwei kleinen Lakes waren wirklich schön!

Nicht umgehaun hat uns dann aber der Campingplatz am Manzanita Lake und wir haben beschlossen doch noch eine Stunde Fahrt dranzuhängen und bis zum McArthur – Burney Falls Memorial Statepark zu fahren, wo es mal wieder erstaunlich heisse 32 Grad hatte! Der Campingplatz kostete zwar 35$, aber man konnte 1,3 miles zum See runterlaufen und sich dann abkühlen und es war abends mal richtig schön noch in der kurzen Hose und im T-Shirt zu sitzen beim Kochen. 


Hier ein wichtiger Tip: auch wenn ihr meint, es sind keine Wespen da, packt NIE euren Schinken aus, denn dann kommen sie auf einmal zu zehnt!!! :-/ dauert dann auch bis sie wieder weg sind…
Die Nacht haben wir mal wieder im Zelt geschlafen und man musste den Schlafsack nicht mal zumachen, weils so warm war. Zum Einschlafen erst mal zu warm direkt! Aber nachdem wir heute wieder bis Oregon fahren, werden wir wieder kühlere Nächte haben und uns dann wehmütig an die laue Nacht erinnern!

Hier noch der namensgebende Wasserfall des Stateparks.

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