Die Nacht im Hotelzimmer war solala. Diese amerikanischen Bettdecken sind halt nicht ganz jedermans Sache. An das Frühstück im Hotel hatten wir keine hohen Erwartungen, booking hatte uns da quasi vorgewarnt. Aber alles auf Papptellern und Plastikbesteck vorzubereiten war dann doch sehr naja. Trotzdem gab es Toast und Kaffee und sogar etwas Croissant ähnliches.
Nachdem es im Internet keine Tickets mehr für Alcatraz gab (ein Nachteil des Spontan-Drauflos-Reisens), hatten wir beschlossen uns den Golden Gate Park anzuschauen. Park. Nicht Bridge. (Die kommt morgen dann!) Also erst mal wieder los und zur Ubahn im Financial District gelaufen. Roundtrip pro Erwachsener kostet 4,50$. Passt.
Wetter war wie man sieht nicht so der Knaller, aber heute waren wir in weiser Vorraussicht wärmer gekleidet.
Da ich heute morgen noch nicht ganz wach war und offenbar nervöse Zuckungen hatte und nicht gecheckt habe, dass diese „Metro“ oberirdisch auch einfach mal so hält, sind wir etwas zu früh raus und dann eben in den Park gelaufen. Erstes Ziel: Japanese Tea Gardens. Die 8$ Eintritt hätten uns fast verschreckt, aber eigentlich wars dann doch echt schön und wir haben uns sogar einen Tee im Teehaus gegönnt.








Auch die farbenfrohen Koys (?) waren wirkliche Hingucker.








Danach war der Plan, durch den Park zum Strand vorzulaufen, aber irgendwie war es megakrass weit und ehrlich gesagt sehr fad und einsam und nix los. Hmmm.

Hätten wohl doch im vorderen Parkbereich bleiben und eins der tollen Museen besuchen sollen. Nächstes Mal dann. Mittagessen gabs dann wohl verdient im Ocean Beach Chalet, wo man nett saß aber für ein belangloses Essen mit ner Flasche Pellegrino mal wieder 50$ los ist. An dieser Stelle sei erwähnt, dass auf die Preise in California immer noch Tax oben drauf geschlagen wird. Tzzzz. Leicht erholt gings danach auf Bussuche, und der 5er brachte uns dann schnurstracks geradeaus nach Downtown, nähe Union Square. Wir waren beide so kO, dass wir im Bus eingenickt sind immer wieder. Eieiei.
Downtown war das Wetter dann auch endlich mal sonnig aber es war ziemlich viel los und wir waren nicht in Fotostimmung. Ich hab mir dann im Niketown ne tolle Laufhose (um die Amerikapfunde abzutrainieren) gekauft, aber das wars dann auch schon wieder mit shoppen. Zurück zum Hotel gings wieder quer durch Chinatown.




Ausser Getränken haben wir uns tatsächlich noch ne Reisetasche für 20$ gekauft, damit wir auf dem Heimflug nicht so Platzprobleme kriegen und wir hatten ja bisher nur 3 Koffer statt 4.
Zurück auf dem Zimmer stand der Schrittcounter vom iphone auf gut 20.000 und Beine hochlegen war sowas von angesagt. Uff.
Da wir an der Grenze zu North Beach sind (scheint das Italienerviertel zu sein) wollten wir abends italienisch essen gehen, aber die ersten beiden Restaurants, die wir im Internet rausgesucht hatten, waren voll und draussen warteten jeweils ca. 10 Leute. Also spontan umdisponiert und einen tollen Platz im L’Osteria del Forno bekommen.
Da haben wir uns dann sogar ein halbes Fläschlein Vino gegönnt zu unseren beiden leckeren Pizzen. Gute Wahl! Raus und ein paar Meter bergauf wieder, konnten wir nicht hieran vorbeigehen, sondern mussten noch was Leckeres als Nachspeise haben. Der Lemoncake und die Canelloni sind sehr zu empfehlen!
Dann wars uns immer noch nicht nach Hotel wieder sondern nach der Bar, die wir am Vormittag bereits entdeckt hatten. Das Vesuvio. Sehr witzig und cool! Zwei Pints Bier für zusammen 10$ sind auch erstaunlich Geldbeutel schonend.



Jetzt wieder Beine hoch im Zimmer und der Schrittzähler liegt bei knapp 23.000 Es reicht. Der Abend war wirklich nochmal sehr cool!
Die Pläne für die nächsten Tage haben sich nochmal etwas verändert, da südlich von SF in der Big Sur Gegend Brände toben und es wohl recht rauchig ist. Also seid gespannt wies morgen weitergeht!