Nach nur kurzen 1,5 Tagen in Chico brachen wir heute morgen bei 31 Grad um kurz nach 10 Uhr in Chico auf und fuhren nach San Francisco. Das Hotel hatten wir letzte Woche noch bei Booking ergattert und es war mit 390€ für zwei Nächte mit recht guter Lage (Eingang Chinatown) und 8er Bewertung eigentlich ein Schnäppchen. Ein ganz wichtiger Punkt, den man unbedingt beachten sollte, ist die Parkplatzsituation in SF und dass es quasi unmöglich ist einen (günstigen) zu finden. Unser Hotel bietet den Stellplatz in der Garage für gerade mal 35$ pro Tag an. Schnäppchen! (Sagte ich ja bereits!)
San Francisco empfing uns natürlich mit 15 Grad und Nebel und wir kamen vom Norden über die Golden Gate Bridge herein.

Kurz darauf kam dann der Moment, in dem Simon zum ersten Mal unseren Ford Expedition verfluchte, denn diese wahnsinnig steilen kleinen Straßen sind zum bergauffahren einfach ein Graus. Automatik hin oder her. Man sieht einfach nix wenn man oben an nem Stop stehenbleiben muss. Deswegen waren wir wirklich froh, als das Auto und wir sicher in der Hotelgarage standen und wir einchecken konnten. Erfreulicherweise ist das Hotel wirklich nett und das Zimmer sehr sauber und gar nicht so klein. Ausblick haben wir nur auf den Hinterhof, aber das ist ok weil die Columbia Street und Broadway doch sehr laut sind. Gut, dass wir die Oropax mitgenommen haben.
Nach kurzer Verschnaufpause gings um 3 endlich los auf Erkundungstour und Priorität 1 hatte die Essensfindung, da wir beide schon recht hungrig und deswegen grumpy waren. Wenn man vom Hotel aus Richtung Norden geht, reiht sich ein Italiener an den nächsten und wir entschieden uns für ein sehr üppiges und leckeres Sandwich aus einem italienischen Delikatessenladen. Ein Sandwich hätte irgendwie auch für uns beide gereicht… Aber sehr empfehlenswert!
Und dann sind wir einfach mal drauf los gelaufen, Columbia Street Richtung Wharf und dann links in die Lombard Street hoch, die ich noch vom letzten Mal kannte und deren Faszination, den die Straße für alle möglichen Touris hatte, wir nicht so ganz nachvollziehen konnten. Aber man hat von dort oben eine schöne Aussicht. Immerhin.


Weiter gings dann eben wieder Richtung Fishermen’s Wharf runter und Simon wünschte sich, er hätte eine Jacke mitgenommen.




Dann gings am Wharf entlang bis zum berühmten Pier 39, wo wir ein bisschen die Seelöwen beobachteten und dann ein bisschen SaltWaterTaffy für unterwegs einkauften.

Da uns dann mittlerweile beide etwas fror sind wir zurück zum Hotel gelaufen um uns wärmer anzuziehen. Wusstet ihr eigentlich wie hügelig die Stadt ist?




Kurz überlegt, Bierchen gezischt und dann doch nochmal ne Runde durch Chinatown und seine Ramschläden gelaufen. Gekauft haben wir aber nix.





Das Abendessen bestand dann noch aus einem halben Burrito für jeden. Wir haben gesehen wie groß die sind und aus heute nachmittag gelernt.
Mal schaun was morgen so ansteht! Gute Nacht erst Mal!







